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Was gibt es bei Solarkabeln und deren Verlegung zu beachten?

Solarkabel sind speziell für den Einsatz in Photovoltaikanlagen ausgelegt und müssen dauerhaft hohen mechanischen, thermischen und witterungsbedingten Belastungen standhalten. Bei Auswahl und Verlegung sind folgende Punkte besonders wichtig:

  1. Doppelte Isolierung:
    PV-Leitungen besitzen eine doppelte Isolierung für erhöhten UV- und mechanischen Schutz. Plus- und Minusleitung können gemeinsam in einem Leerrohr verlegt werden, eine getrennte Führung sorgt jedoch für bessere Übersichtlichkeit.
  2. Normen und Zulassungen:
    Gängige PV-Kabel entsprechen z. B. EN 50618 (H1Z2Z2-K), IEC 62930 oder TÜV 2Pfg 1169. Diese Normen stellen Qualität, Sicherheit und Langlebigkeit sicher.
  3. Temperatur- und UV-Beständigkeit:
    Solarkabel sind für hohe Temperaturen und dauerhafte Sonneneinstrahlung ausgelegt und damit für den Außeneinsatz zwingend erforderlich.
  4. Querschnitt und Strombelastbarkeit:
    Standardmäßig werden 6 mm² verwendet. Bei kurzen Stringlängen können auch 4 mm² ausreichend sein. Entscheidend ist die Stromstärke, nicht die Anzahl der in Reihe geschalteten Module.
  5. Farbcodierung:
    Üblich sind Rot für Plus und Schwarz für Minus, um Verwechslungen zu vermeiden.
  6. Material:
    Hochwertige Solarkabel bestehen aus verzinnten Kupferlitzen, die einen zusätzlichen Korrosionsschutz bieten.

Eine fachgerechte Verlegung erhöht die Betriebssicherheit und reduziert langfristig Ausfall- und Brandrisiken.